hr2-Kulturgespräch

Daniel Schulz erlebte als Jugendlicher die rechte Gewalt in einem Dorf in Brandenburg. Damals wurde er wegen seiner langen Haare von Neonazis verfolgt und traf sich doch mit Rechten, weil sie ihm auch Sicherheit boten. Vor drei Jahren hat er einen Essay über den Frust und den Alltagsterror in der Nachwendezeit veröffentlicht und den Stoff jetzt in einem Roman verarbeitet. "Wir waren wie Brüder" lautet der Titel. Daniel Schulz, der das Ressort Reportage bei der taz leitet, ist zu Gast in hr2-kultur und erzählt über seinen Roman und den Naziterror in der Nachwendezeit, ein Jahrzehnt, das er als "barbarisch" bezeichnet.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 10.02.2022, 17:15 Uhr