Das Comoedienhaus hat Hochs und Tiefs erlebt: 1781 erbaut, im Zweiten Weltkrieg zerstört, fast verfallen, wiederbelebt. Jetzt feiert Hanau die 50. Spielzeit nach der Wiedereröffnung. So nah wie hier kommt man den ganz Großen wohl sonst nirgends. Maximal 211 Besucher finden hier Platz in dem kleinen Zuschauerraum. Umringt von weißen Barocksäulen und Balkonen spürt man hier den Charme vergangener Zeiten.

Zitat
„Dieses Theater ist für mich eines der schönsten Theater in Deutschland. Weil es einfach ein wunderbares Theater ist. Und weil es so einfach zu bespielen ist: Wir haben eine schräge Bühne, der Raum selbst ist auch noch angeschrägt. Man wird von überall gesehen und von überall gehört, weil es relativ klein ist.“ Zitat von Walter Renneisen
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Gepflegte grüne Wiesen, hohe, alte Bäume, Wege, die sich hindurch schlängeln. Der Hanauer Landschaftspark Wilhelmsbad ist ein kleines Idyll. Und genau dort, am Ende der Parkpromenade mit seinen Barockgebäuden, steht es: das Comoedienhaus. Und auch das ist ein idyllischer Ort - für Weltstars und besondere Auftritte.

So nah wie hier kommt man den ganz Großen wohl sonst nirgends. Maximal 211 Besucher finden hier Platz in dem kleinen Zuschauerraum. Umringt von weißen Barocksäulen und Balkonen spürt man hier den Charme vergangener Zeiten.

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1781 ging im Comoedienhaus der erste Vorhang auf. Der kurhessische Erbprinz Wilhelm von Hessen-Kassel ließ es erbauen, ein paar Jahre später als die übrige Kuranlage Wilhelmsbad. In seiner Geschichte hat das Comoedienhaus einige Hochs und Tiefs erlebt. Nach den beiden Weltkriegen war es Unterkunft für Vertriebene und Evakuierte, später verfiel es und war nicht mehr als ein heruntergekommener Lagerraum. Bis der Hessische Rundfunk, die Landesregierung und die Stadt das Comoedienhaus 1969 wiederbelebten. Und dann ging es los mit den bekannten "Wilhelmsbader Produktionen".

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„Kunst und Kultur haben in unserer Stadt eine hohe Bedeutung. Sie dürfen auf die nächsten 50 Jahre nicht nur hoffen, sie dürfen darauf setzen.“ Zitat von Claus Kaminsky, Oberbürgermeister von Hanau
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1781 ging im Comoedienhaus der erste Vorhang auf. Der kurhessische Erbprinz Wilhelm von Hessen-Kassel ließ es erbauen, ein paar Jahre später als die übrige Kuranlage Wilhelmsbad. In seiner Geschichte hat das Comoedienhaus einige Hochs und Tiefs erlebt. Nach den beiden Weltkriegen war es Unterkunft für Vertriebene und Evakuierte, später verfiel es und war nicht mehr als ein heruntergekommener Lagerraum. Bis der Hessische Rundfunk, die Landesregierung und die Stadt das Comoedienhaus 1969 wiederbelebten, da ging es los mit den bekannten "Wilhelmsbader Produktionen".

50 Jahre ist die Wiedereröffnung nun her - und das Comoedienhaus feiert seine 50. Spielzeit mit einem Jubiläumsprogramm: Mit einem Konzert der hr-Bigband, mit Walter Renneisen in Patrick Süskinds Einakter "Der Kontrabass" und dem hr2-RadioLiveTheater- und einer Sonderausstellung zum runden Jubiläum.

Sendung: hr2-kultur, 1.10.2019, Kulturcafé, 16:45 Uhr

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