Ihre Kommentare Wie sollen wir die Welt nach Corona gestalten - Ihre Fragen und Anregungen?

28 Kommentare

  • Am besten wäre es mit den Menschen weiter
    Kontakt halten und trotzdem mit Abstand
    zu sprechen aber mit Gefühl und Zusammenhalt
    bei den Menschen bleiben.
    meint Gerd Brunner aus Wien

  • Meine Idee zur sozialen Verträglichkeit: saubere, ansprechend gestaltete Unterkünfte für alle Menschen, welche keine Wohnung haben und sonst obdachlos währen. Kleine Wohneinheiten mit mini Bad, mini Küchenzeile, Bett, Tisch, Stühle, Schrank. Diese Wohneinheiten werden im Baukastensystem kostengünstig geplant und sind je nach Anzahl der Bewohner passend erweiterbar.
    Für die soziale Zufriedenheit in einer Gesellschaft ist Wohnraum für alle Menschen des Landes bedingungslos notwendig. Bei dem Wort Zufriedenheit steht für mich das Wort Frieden im Focus, Frieden wünschen sich alle Menschen für ihr Leben, wer nicht?

  • Die alltägliche verspürte Solidarität unter Nachbarn und bislang Unbekannten im Dorf oder Stadtviertel sollte dazu beitragen, die demokratischen Strukturen im jeweiligen Nahbereich zu stärken. Demokratie ist nicht allein ein parlamentarisches Unterfangen. Ausdruck demokratischer Gesellschaften ist ein vielfältiges Vereinsleben und die Mitwirkung vor Ort. Wie beispielsweise eine grünere und menschenfreundlichere Gestaltung von Straßen, Plätzen und Gebäuden im öffentlichen Raum. Demokratie sollte aber auch vor Firmen nicht haltmachen. Eine Abkehr von Profitorientierung und eine Hinwendung zu kooperativen Formen des Wirtschaftens hätte womöglich auch zur Folge, dass weniger und nachhaltiger produziert und konsumiert wird, eine sozial-ökologische Transformation stattfinden könnte. Mehr Demokratie wagen - als Konsequenz aus tagtäglich erfahrener Solidarität in Zeiten von Corona?

  • Jetzt, während der Pandemie, in Krisen, sind wir voll mit guten Ideen und Anregungen, was wir danach anders machen könnten. Und ich glaube, es ist keine Frage nach dem "soll", wie wir die Welt nach CoVID gestalten. Das kollektive Gedächtnis nach Krisen ist oft sehr kurz. Die einen werden sich in die neuen Freiheiten, ins Leben stürzen, die anderen werden nachdenklicher, bewusster leben. Es kommt auf den Typ Mensch, wie existenziell und wie nachhaltig er die Zeit erlebt, an.

    Aufgrund chronischer Erkrankung, die mein Leben auf den Kopf gestellt hat, habe ich seit Jahren ein sehr runter gefahrenes Leben. Was wirklich trägt, ist Demut und Dankbarkeit. Ich bin dankbar, dass ich lebe, bin, existiere (bedingungsloses Glück). Das wiederum macht demütig, alles andere ist Zugabe und ein Geschenk. - Mit dieser Einstellung lebt es sich gelassener und entspannter. Ich habe meinen Halt und Sinn in Gott. Das Beste kommt noch: Das ewige Leben im Himmel bei Jesus Christus.

  • Umverteilung von Arbeit: wir haben zu viele Arbeitsplätze in der Produktion, es fehlt in der Pflege, in der Dienstleitung, im Handwerk....statt Milliarden in die Aufrechterhaltung von großen Betrieben zu stecken, sollte man die Menschen (evtl. mit Umschulung) dorthin bringen, wo sie gebraucht werden.

  • Werde noch bewusster mit der Umwelt umgehen. Jetzt ist die Zeit für mehr
    Umweltschutz, an die Bundes und Landesminister gerichtet. Keine Inlandes
    Flüge mehr gestatten ,die Bahn fördern.
    Und denen Helfen, die es nötig haben. Nicht der Lufthansa oder Fraport.
    Mehr Rad und gesicherte Fußwege , bessere Ausstattung der Schulen und
    Kitas. Und den Pflegern und Lehrern und Erziehern ein besseres Gehalt
    zahlen.
    Den öffentlichen Nahverkehr verstärken und den RMV .

  • Ich habe zwei Söhne, die die Grundschule besuchen. Seit gut zwei Monaten lernen sie nun zu Hause, und es geht ihnen damit sehr gut.
    Der Gedanke daran, demnächst zur Normalität zurückzukehren, bereitet meinen Söhnen und somit auch mir Unbehagen. Diese "Normalität" besteht darin, meine Kinder Tag für Tag losschicken zu müssen an einen Ort, an dem dem sie nicht sein wollen, weil sie sich dort nicht wohl fühlen
    Mein Wunsch: Schluß mit der alternativlosen Schulanwesenheitspflicht, die ja, soviel ich weiß, "notfalls" auch zwangsweise durchgesetzt werden kann. Und das, obwohl seit mittlerweile 20 Jahren das Recht der Kinder auf ein gewaltfreies Aufwachsen gesetzlich verankert ist!
    Ich wünsche mir, daß unsere Grundrechte für ALLE Menschen gleichermaßen gelten, also auch für junge Menschen. Es geht hier unter anderem um das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, welches - für uns Erwachsene selbstverständlich - auch das Recht einschließt, sich frei und selbstbestimmt zu bilden.

  • das Dringendste sind:

    1. Reform des Gesundheitswesens : Rückabwicklung der Privatisierung der Klinken. Aufstockung des Klinikpersonals, Entlastung der Ärzte von Überstunden, bessere Bezahlung der Pflege und Aufwertung der Ausbildung für Pflegeberufe.
    Produktion aller lebenswichtigen Medikamente an Standorten in Europa.

    2.Reform der Krankenversicherung: Bürgerversicherung für alle . Freibeträge bei den
    Sozialversicherungsbeiträgen . Keine Deckelung nach oben.

    3. Reform der Beschäftigungsverhältnisse. Keine sozialversicherungsfreien Jobs mehr. Generelle Verpflichtung aller Arbeitgeber, sich an den Sotzialversicherungsbeiträgen zu beteiligen.

    4. Umweltschutzmaßnahmen:
    Tempolimit. Flugkilometerguthaben für die Bundesbürger. (Nicht übertragbar) Subventionierung von Abos für ÖPNV. Förderung des Fahrradverkehrs.

  • Die wichtigste Frage, die sich mir stellt, heißt: Was ist systemrelevant? wenn Altenpflegerinnen, Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen usw. systemrelevant sind, dann sollten sie auch eine entsprechende Entlohnung bekommen.
    - keine Elektromobilität, die in den Ursprungsländern durch Abbau der "wertvolle Erden", Natur und Existenzgrundlage von Menschen zerstören.
    - bedingungsloses Grundeinkommen, nicht nur für Menschen, die 30 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Sondern auch für Menschen wie mich, die ein Leben lang gearbeitet haben z.T. für gesellschaftliche Institutionen wie Kirche, VHS aber auf Honorarbasis immer am Existenzminimum und die keine sozialversicherungspflichtigen Beiträge abführen konnten. Dazu zählen auch selbständige Kleinstbetriebe.
    Die Liste könnte noch viel länger sein.
    Der Staat zeigt gerade wie schnell Entscheidungen getroffen werden können. Wir nehmen unsere Politiker jetzt beim Wort.

  • Wir erleben gerade kollektiv unsere Verwundbarkeit - national und auf der Ebene internationaler Zusammenarbeit.
    Nicht wenige von uns haben jetzt Tote zu betrauern.
    Muten auch wir uns Trauer zu, die wir ohne einen solchen Verlust durch diese Krise kommen! Muten wir uns zu, die Welt, wie sie war, zu betrauern.
    Einiges lässt sich gestalten, manches lässt sich nur erleiden. Die Welt gehört nicht zu den gestaltbaren Dingen. Aber es macht uns als Menschen aus, dass wir unsere Beziehung zur Welt gestalten können. Meine Hoffnung ist, dass diese Krise Anlass sein kann auf gesellschaftlicher Ebene eine Weltbeziehung zu gestalten, die nicht mehr auf Ausbeutung basiert, sondern die Erfahrung von Geborgenheit ermöglicht - auch im Angesicht des Todes.

  • Ich finde es sehr wichtig, dass das Thema des Arbeitsplatzverlustes durch Corona einmal in den allgemeinen Fokus rückt, sozusagen "gesellschaftsfähig" wird mit all seinen negativen Auswirkungen, da es nun in der Krise jeden betreffen kann. Ich habe meinen Arbeitsplatz verloren und bin, obwohl ich das schon einmal erlebt habe und glücklicherweise Rückhalt durch meine Familie habe, erneut konfrontiert mit all den negativen Gefühlen wie Zukunftsangst, Existenzangst und letztlich Depressionen. Das Thema Arbeitslosigkeit ist in unserer Leistungsgesellschaft nach wie vor ein Tabuthema und die Betroffenen schämen sich dafür, was die psychische Belastung noch verstärkt. Vielleicht kann nach Corona so mancher von Kurzarbeit Betroffene, der hoffentlich seinen Arbeitsplatz behalten kann, den von Arbeitslosigkeit Betroffenen und dem Thema an sich zukünftig mehr Empathie entgegenbringen.

  • Unser endloses Konsumieren aller möglichen Dinge sollte runtergefahren werden. Durch ständige Völlereien von Nahrungsmitteln, müssen Tiere unter unmenschlichen Bedingungen leben und leiden. Und die permanente Einkauferei weil alles billiger ist, fördert dann das Wegwerfen, weil man den Rest nicht mehr braucht oder einfach satt hat.
    Wir waren auch ein 5-köpfiger Haushalt, und meine Eltern wären nie soweit gekommen wie jetzt, wenn sie es übertrieben hätten mit allem.
    Aber das ist für heutige Generationen nicht denkbar. Denn was der eine hat, will und muss der andere auch haben !
    Und dann das Gejammere, daß zu wenig Geld da ist für andere Dinge.
    Das Maß hat der Mensch verloren !
    Ein Tier weiß, wann es genug hat ! Und es würde nie mehr zerstören, wie wir das tun !
    Kein Wunder, daß solche Seuchen über uns kommen.
    Und das Virus wird nicht die letzte Katastrophe sein, die über uns kommt.
    Jedenfalls nicht, wenn wir unsere Erde durch Konsumdenken weiter ausbeuten !

  • Es gibt, folgt man Rutger Bregmann in seinem Buch Utopien für Realisten, keinen besseren Zeitpunkt als den jetzigen, um das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Studien zeigen, dass dies sich nicht zur wirtschaftlich positiv auf die ganze Gesellschaft auswirken würde. Über diesen Weg könnte man sozialen Sprengstoff entschärfen, der auch die gefährdet, die sich wirtschaftlich auf der sicheren Seite glauben. Als Malerin bin ich mit vielen Genres aus der Welt der Kulturschaffenden verknüpft. Die meisten meiner Kolleg*innen leben - obwohl z.B. auch an Kunstakademien ausgebildet - am Rande des Existenzminimums. Die aktuelle Krise stürzt viele in Verzweiflung und Angst. Begreifen wir wirklich die Dramatik von Entwicklungen immer erst, wenn das Kind im Brunnen, in unserem Falle die Kultur, zerstört am Boden liegt? Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien schreibt schon Oscar Wilde. Die Utopie des bedingungslosen Grundeinkommens zu realisieren bedeutet Fortschritt.

  • Frage: Die Zahlen der Pandemie werden zumeist absolut mitgeteilt statt prozentual. Es macht jedoch einen Unterschied, ob sich 200.000 Menschen von z.B. 80 Millionen oder 200.000 von z.B. 20 Millionen infiziert haben. Ebenso ist es bei den durch Corona Verstorbenen. Was ist der Hintergrund dieser Art der Zahlenpräsentation?

  • Fragen zum Thema: Gab es seit dem Virus-Aufkommen in Deutschland (und weltweit) je einen intensiven Austausch von Sachverständigen aus den verschiedensten Bereichen (Virologie, Medizin, Wirtschaft, Psychologie, ...), um die möglichen Folgen der Pandemie einerseits und die möglichen Folgen verschiedener Vorgehensweisen / Maßnahmen andererseits (also Plan B, C, D, ...) zu vergleichen, um dann abzuwägen mit dem Ziel des "kleinstmöglichen Nachteils für alle"? Gibt es Erkenntnisse, ob es weltweit mehr Tote und andere Nachteile durch Corona-Maßnahmen als durch Corona geben wird? Nach meinem Wissen werden in vielen Ländern durch die Maßnahmen täglich mehr Menschen an Hunger sterben als es jemals Tote hätte durch Corona geben können. In Deutschland / Europa sind ein Anstieg der Gesundheitsrisiken, Armut und Gewalt gegen Kinder sowie anderes anzunehmen. Wurden solche und andere Faktoren bei der Maßnahemnplanung berücksichtigt? Wenn ja: wo ist das zu lesen?

  • Konsumverhalten ernsthaft überdenken (wieviel brauche ich tatsächlich, z.B. Kleidung, Konsumgüter, Reisen)
    Was ist wichtig im Leben - Gesundheit, Familie und Freunde
    Die aktuelle Pandemie ist auch eine Chance, Dinge des eigenen Lebens neu zu überdenken.

  • Ein Hallo dem hr2-kultur-Team,
    gute Fragen wären auch: Was braucht unsere Welt?
    Was brauchen wir Menschen für ein erträgliches Leben?
    Zuerst einmal, denke ich, eine möglichst intakte Natur.
    Ökologie vor Ökonomie würde uns da einen Schritt weiter bringen.
    Auch unsere Wegwerfgesellschaft sehe ich nicht als brauchbare Zukunftsvariante.
    Weises Handeln ist von Nöten: Gute Anregungen dazu finden wir in der Bibel, etwa in den Sprüchen.
    Mit freundlichen Grüßen
    U. Becker

  • wegen extremer verschuldung und noch notwendigerer sozialökologischer transformation einberufung von verfassungsversammlungen der bürgerInnen 2020/2021 gemäß artikel 146 grundgesetz. einige aufgaben des bürgerkonvents: grundeinkommen normieren, verfassungswesentliches wahlrecht festlegen (grösse bundestag, wahlsystem), priorität klima- und biodiversitätsschutz, auswahl bundespräsident, verfassungsrichter, chefs von BKA, BND etc durch bürgersenat oder tatsächlich unabhängigen gremiums...
    power to people NOW! john lennon, patti smith...

  • Mein Stichwort ist CORONA-SOLI!

    Unstrittig ist, dass wir durch die sinnvollen und nachvollziehbaren Hilfspakete von Bund und Ländern einen riesigen Schuldenberg auslösen. Gleichermaßen ist es ein Fakt, dass von der Coronakrise viele Personenkreise unverschuldet überdurchschnittlich stark belastet sind. Vermögende, fest Angestellte, Beamte, Rentner mit gehobenen Bezügen (dazu gehöre ich), sind derzeit ein Stück weit priviligiert gegenüber z.B. zum Beispiel Solo-Selbständigen, Künstlern oder Alleinerziehenden.

    Wäre es nicht ein Lösungsbeitrag, wenn wir den auslaufenden Soli - eingeführt zu Wendezeiten - wohl durchdacht umprofilieren in einen CORONA-SOLI jener, die heute mit "einem blauen Auge" davon kommen, um der nachfolgenden Generation eine nicht zu große Hypothek zu hinterlassen. Wir, die "Wirtschaftwundergenation" würden damit einen solidarischen Beitrag für jene leisten, die langfristig durch die Bewältigung des Klimanotstands ohnehin stark gefordert sein werden.

  • Teil 2
    Es ist beschämend, dass die Politiker nun den kleinen Bonus von 1500 für Pflegekräfte auf den Prüfstand stellen. An anderen Stellen werden gleich die Milliarden verteilt.
    Ich kann nur jeder Frau raten, keinen sozialen Beruf zu ergreifen. In meinem nächsten Leben werde ich Kranführerin, Ingenieurin, Bankmanagerin oder KFZ -Mechanikerin.

  • Die Krise ist die Krise in der Krise. Corona heißt, da werden denen die schon haben noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt, will heißen die Armen werden immer ärmer, die Reichen...also die Schere arm und reich geht nun noch mehr auseinander.Die wirtschaftlichen Interessen gewinnen und bestimmen, wie eh und je. Da sehe ich keine Veränderung.
    Verlierer sind die Armen, die Frauen und die Kinder. Vor allem in den sogenannten Frauenberufen oder Hinzuverdienstberufen, altmodische Ausdrücke, ich weiß, doch beschreiben sie was gemeint ist. Krankenschwester, Altenpflegerin, Erzieherin, Friseurin,Verkäuferin, Sozialarbeiterin, etc. alle diese sozialen Berufe erlauben sowohl jetzt als auch im Alter und in Coronazeiten nur ein Leben an der unteren sozialen Grenze, knapp über dem Sozialsatz. Ohne Absicherung durch einen Ehemannn wird Frau es kaum alleine schaffen auskömmlich zu leben. Wenn eine Frau nur ein einziges Kind in ihrem Leben bekommen hat, muss sie im Rentenalter soziale Leistungen beantragen

  • Die Krisenzeit zeigt uns, was wir wirklich brauchen. Es geht mit weniger Konsum/Reisen/Arbeitsstress.
    (Rück)Vergesellschaftung von allem, was mit der Daseinsfürsorge des Staates zu tun hat: also Medizinwesen, Infrastruktur und öffentlicher Personennahverkehr sowie Gütertransport.
    Keine Steuergelder zur Stützung von weder klimaverträglichen noch lebensnotwendigen Produkten und Dienstleistungen!
    Mehr Arbeitsplätze: z.B. in öffentlichen Dienstleitungen/Bildung/Gesundheitswesen/ Infrastruktur/ Arbeit von Menschen MIT Menschen/ in der (Bio)Landwirtschaft
    Andere, gesunde, menschenverträgliche Arbeitsplätze, ohne Schichten (außer lebensnotwendig), mehr Zeit für das soziale Miteinander, für gesunde Lebensweise und Naturkontakt
    Bereitschaft zum Umlernen, Fortbildung - lebenslanges Lernen.
    Diese Chance JETZT wahrnehmen. Modelle gibt es allenthalben, die zeigen: es geht auch anders als höher, weiter, schneller!

  • Spirituelle Praktiken wie Meditation, Yoga, Gebet oder Kontemplation helfen uns dabei, unser Herz wirklich zu öffnen und zu verstehen, dass wir im Grunde genommen alle gleich sind. Dann kommt dieses Verständnis von innen heraus und wir wollen keine anderen Lebewesen mehr verletzen - weil wir verstanden haben, dass es keinen Unterschied zwischen uns und den 'anderen' gibt. Wir verstehen dann auch, dass wir uns nur selbst schaden, wenn wir weiterhin so unnachhaltig leben, wie wir es bisher getan haben.

    Daher: Gesetze - super. Innovative Ideen - super. Aber diese müssen Hand in Hand mit innerem Wachstum gehen, so dass der Hass, die Wut und die Hoffnungslosigkeit, die viele Menschen spüren, geheilt werden können. Ansonsten bleiben diese neuen Ideen für viele Leute eben nur Ideen, mit denen sie sich nicht identifizieren können.

  • Eine tolle Initiative, und genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich glaube, ein Thema, über das wir uns Gedanken machen sollten, ist die innere Wandlung. Es ist natürlich wichtig, Gesetze zu entwickeln, die z.B. die Gleichberechtigung, den Klimaschutz oder den Tierschutz fördern. Allerdings erreichen diese nur bedingt etwas, wenn sich das Innere der Menschen nicht gewandelt hat. Das kann man z.B. daran beobachten, dass ja 'eigentlich' Frau und Mann gesetzlich gleichgestellt sind, es aber überall auf der Welt trotzdem noch sehr viel Gewalt gegen Frauen gibt.

    Woran liegt das? Bestimmt nicht an den Gesetzen, sondern an der Einstellung oder der fehlenden Empathie einiger Menschen. Wenn wir wirklich verinnerlicht haben, dass es keinen Unterschied zwischen uns und einem anderen Menschen gibt - ob nun Mann oder Frau, Syrer oder Deutscher, Muslim oder Christ -, dann brauchen wir auch kein Gesetz mehr. Daher gilt es, die Empathie und die Sensibilität zu fördern, z.B. durch Meditation.

  • Mir ist das Thema Klima, Umwelt und Ressourcenverbrauch am wichtigsten, da die Folgen gravierend sind. Einige Ideen neben der Bepreisung der Leistungen durch die Natur bzw. der Schädigung der Natur durch Produkte und Dienstleistungen: Fach Klima/Umwelt in Schulen, Kampagnen in Medien ähnlich fokussiert wie bei Corona, Verkehrskonzept mit Sharingsystemen, die Auto, Fahrrad und sonstige Verkehrsmittel berücksichtigen, europaweite Schnellzugverbindungen, die zeitlich und preislich mit Flügen mithalten können, Transparenz für Konsumenten bzgl Klima- und Umweltschadensklasse eines Produktlebenszyklus, Lobbyarbeit in Richtung Wirtschaft und Umweltthemen u.v.m. Zur sozialen Lage sollte es Mindest- und Höchstlohngrenzen geben, der Wert der Aufgaben sollte stärker am Nutzen für die Gesellschaft ausgerichtet sein und es könnte Patenschaften von Reichen für Arme geben, um die Spaltung zu verringern. Wie bekommt man aber diese Ansätze in die Politik und umgesetzt?
    Schöne Grüße

  • Guten Morgen,

    was bitte schön ist denn das für ein Ansatz? Wie sollen wir....???? Das hört sich nun wirklich so an, als ob diese "Krise" instrumentalisiert werden soll um den ganzen Spuk der seit einigen Jahren herum wabert noch mehr Schub zu geben! Wer ist in diesem Kontext WIR?? Ist das etwas wie "wir schaffen das"? Danke nein! SIE möchten anders leben, irgendwie? Nun das können Sie schon immer und lange tun Sie es, doch wer hält Sie ab, oder geht es darum ein totalitäres System zu installieren? Mir scheint darauf soll es hinauslaufen. Das mit dem anders Leben sollten Sie aber schon bald beginnen, nein eigentlich schon zu spät, wir sind ja schon eingesperrt!

    Ohne Worte.

    Viel Spaß in IHRER Post-Corona-Welt! Ich bin bis 2015 ziemlich zufrieden gewesen, das ist seither vorbei! Und nein, die verfassungswidrige Migration ist nicht der einzige Punkt! Es gibt genügend mehr, auch schon vor 2015.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Werner Gottschämmer

  • Ich wohne in Frankfurt und habe das Gefühl, dass inzwischen Gott und die Welt auf dem Fahrrad unterwegs ist. Das freut mich als Fahrrad-Fan einerseits, andererseits wird es auf den Radwegen mittlerweile manchmal richtig eng....

    Und ich mache mir Sorgen, dass der öffentliche Nahverkehr leidet, weil die Leute sich im eigenen Auto sicherer fühlen als z.B. in der S-Bahn und dann umsteigen.

  • Ist es wirklich schon Zeit, um über ein Leben nach Corona nachzudenken? Wir werden noch lange mit dem Virus co-existieren müssen.
    Es wäre viel interessanter, zu überlegen, wem die Panik, der Shutdown, die Wirtschaftskrise nützen / Wer davon profitiert hat, z. B. bestimmte Aktiengesellschaften.
    Amazons Einfluss wächst und wächst.
    Bargeld sollen wir nicht mehr benutzen.
    Der Weg in die Brave New World?

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre für mich ein sehr wichtiger Faktor, um die Gesellschaft zu stabilisieren - doch wird es durchzusetzen sein?
    Freue mich auf die Sendung.

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