Musikalische Familienangelegenheit: Das London Symphony Orchestra unter John Eliot Gardiner und der Cellist Truls Mørk spielen Musik von Antonín Dvořák und Schwiegersohn Josef Suk mit tragischem Hintergrund und großer Tiefe.

Truls Mørk, Violoncello
London Symphony Orchestra
Leitung: John Eliot Gardiner

Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104
Suk: 2. Sinfonie c-Moll op. 27 "Asrael"

(Konzert vom 26. Oktober 2019 in der Barbican Hall London)

London Symphony Orchestra

Große Musik und schmerzliche Erfahrungen liegen manchmal nahe beieinander. Josef Suks 2. Symphonie "Asrael" - nach dem islamischen Todesengel Asrael benannt - sollte ein Trauerstück werden für seinen Schwiegervater Antonín Dvořák. Der unerwartete Tod von Suks Ehefrau, Dvořáks Tochter Ottilie, machte es zu einem doppelten Requiem und zu einer schmerzhaft schönen musikalischen Erinnerung an zwei geliebte Menschen.

Suk verehrte die Klangsprache Dvořáks, dessen warm-lyrisches Cellokonzert den Abend eröffnet. Der Cellist Truls Mørk und das London Symphony Orchestra unter John Eliot Gardiner spüren in zwei berührenden Werken den Verbindungen der tschechischen Musikerfamilie nach.

Sendung: hr2-kultur, "Konzert", 23.07.2020, 20:04 Uhr.

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