Mit dem d-Moll-Konzert ist Mozart in romantische Regionen vorgestoßen und hat noch die Generationen nach ihm beeinflusst. Umrahmt wird dieses Konzert von zwei visionären Idyllen und einer gar nicht traurigen "Trauersinfonie".

Saleem Ashkar, Klavier
Mitglieder des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Leitung: David Afkham

Debussy: "Prélude à l’après-midi d’un faune", bearbeitet für Instrumentalensemble von Benno Sachs
Wagner: "Siegfried Idyll" für Kammerorchester
Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466
Haydn: Sinfonie Nr. 44 e-Moll

(Konzert vom 14. Juni 2020 im rbb Haus des Rundfunks)

Anschließend:
Kammerkonzert mit Mitgliedern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin

Arenskij: Quartett für Violine, Viola und zwei Violoncelli a-Moll op. 35
Byol Kang, Violine
Annemarie Moorcroft, Viola
Mischa Meyer und Valentin Radutiu, Violoncello

Mozart: Hornquintett Es-Dur KV 407
Bora Demir, Horn
Elsa Brown und Sarina Zickgraf, Violine
Annemarie Moorcroft, Viola
Mischa Meyer, Violoncello

(Konzert vom 24. Mai 2020 im rbb Haus des Rundfunks)

Der Pianist Saleem Ashkar ist zuletzt mit seinen Aufnahmen sämtlicher Beethoven-Sonaten hervorgetreten und interpretiert nun das Konzert von Mozart, das Beethoven besonders hochgeschätzt hat. In ihm treffen sich opernhafte, konzertante und sinfonische Momente. Die beiden Werke davor kommen im Gewand von Idyllen daher. Debussy lässt einen Faun in erotischen Fantasien schwelgen, Wagner malt einen beinahe naturalistischen Sonnenaufgang. Die abschließende Haydn-Sinfonie Nr. 44 e-Moll trägt zwar den Beinamen "Trauer-Sinfonie", entfacht aber im Finale einen fröhlichen kontrapunktischen Wirbel.

Sendung: hr2-kultur, "Konzert", 20.07.2020, 20:04 Uhr.

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