Durch die Corona-Pandemie fand das WDR-Festival für Neue Musik diesmal ohne Publikum statt. Dennoch wurden zahlreiche Uraufführungen an verschiedensten Orten weltweit produziert und gesendet.

Johannes Boris Borowski: Lied für Akkordeon solo
Teodoro Anzellotti, Akkordeon

Justé Janulyté: "Unanime für acht Trompeten"
Marco Blauuw, Trompete(n)

Benjamin Scheuer: Acht Arten zu atmen für Klarinette, Akkordeon und Samples
Kilian Herold, Klarinette
Teodoro Anzellotti, Akkordeon

Anna Korsun: "Marevo" für zwei singende Sägen, zwei Geigen, zwei Violoncelli und Keyboard
Ensemble Modern
Leitung: Lin Liao

Hugues Dufourt: "L'Atelier rouge d'après Matisse" für E-Gitarre, Saxophon, Klavier, Schlagzeug
Ensemble Nikel

Elnaz Seyedi: "Felsen - unerklärlich" für acht Trompeten
Marco Blauuw, Trompete(n)

Gloria Coates: Sonata # 2 for Violin
Carolin Widmann, Violine

Gordon Kampe: "I forgot to remember to forget" für Stimmen und Schallplatten
Neue Vocalsolisten      

(Konzert-Collage vom April 2020 u.a. aus New York, Leipzig, Stuttgart und Witten)

Kaum ein Festival blieb in diesem Frühjahr von der Corona-Krise verschont. So auch die Wittener Tage für neue Kammermusik. Nach der Absage aller öffentlichen Konzerte konnte das Festival aber immerhin als virtuelles Festival stattfinden. Die meisten der Wittener Premieren liefen im Radio und Online im Internet. Voraussetzung dafür war, die Mehrzahl der neuen Werke vorab zu produzieren. Dies geschah zum Teil unter abenteuerlichen Bedingungen: zuhause, im Homeoffice oder in nahegelegenen Studio. Sei es in Stuttgart, Leipzig oder New York, Basel oder Tel Aviv.

Sendung: hr2-kultur, "Konzert", 31.08.2020, 20:04 Uhr.

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