Vor zwanzig Jahren war es in Guatemala noch selbstverständlich, Kinder auf Zuckerrohrfeldern anzutreffen. Unter der heißen Sonne der Pazifikküste mussten sie extrem hart arbeiten. Das sei jetzt nicht mehr so.

Zumindest versichern das Verantwortliche der guatemaltekischen Zuckerindustrie. Sie behaupten, auf ihren Feldern gebe es heute keine Minderjährigen mehr. "Das stimmt nicht", entgegnet der katholische Diakon Erky Pino.

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In seinen Jugendgruppen machen viele Jungen mit, die während der Erntesaison im Zuckerrohr arbeiten. Sie wollen sich nicht den kriminellen Jugendbanden anschließen, haben aber keine anderen Verdienstmöglichkeiten, als die gesundheitsgefährdende Arbeit im Zuckerrohr.

Ein Beitrag von Andreas Boueke.

Es sprachen: Ingrid El Sigai, Nils Kreutinger, Stefan Graf und Paula Hans
Aufnahmeleitung: Annette Neupert

Sendung: hr2-kultur, Camino, 06.10.2019, 11:30 Uhr

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