Die Stadt Touba im westafrikanischen Senegal ist keine normale Stadt. 1887 wurde sie von der muslimischen Bruderschaft der Muriden gegründet. Für die enorm einflussreiche Religionsgemeinschaft ist sie ihre "heilige" Stadt.

Cheikh Amadou Bamba ist der Mann, der den Orden der Muriden schuf und ihm mit der Gründung von Touba eine Art Hauptstadt gab. Die Muriden brennen für zwei Dinge: Arbeit und Glaube. Das hat sie gesellschaftlich mächtig und wirtschaftlich sehr erfolgreich werden lassen.

Aber auch politisch: Senegals Spitzenpolitiker huldigen dem General-Kalifen regelmäßig vor wichtigen Wahlen. Ein Besuch in Touba ist also eine Visite in einer besonderen Stadt.

Ein Beitrag von Jens Borchers.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 13.10.2019, 11:30 Uhr

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