Der letzte Brief vor seiner Ermordung am 9. April 1945 endet mit sieben Versen, die Dietrich Bonhoeffer seiner Verlobten als Neujahrsgruß reimte. "Es ist das populärste geistliche Gedicht des 20. Jahrhunderts" sagt Bonhoeffer-Biograf Prof. Wolfgang Huber und erzählt, wie und warum er es schrieb.

Öffentlich rezitiert wurde der Text zuerst in der DDR, gegen den Widerstand der Machthaber. Vertont haben ihn viele – aber weltweit populär wurde "Von guten Mächten" erst 1972 mit der Melodie von Siegfried Fietz. Gegen den Widerstand der damaligen Plattenfirma. Und den vieler Kirchenmusiker.

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Zum Artikel Von guten Mächten… - Dietrich Bonhoeffers Lied zwischen „Widerstandswalzer und Zuckerguss“

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Ein Märtyrerbekenntnis im Walzertakt? Todesahnungen unter Zuckerguss? Komponist Siegfried Fietz, Landeskirchenmusikdirektorin Prof. Christa Kirschbaum, Popkantor Matthias Nagel und Worship-Musiker Albert Frey analysieren Werden, Wesen und Wirkung des großen geistlichen Volksliedes.

Ein Beitrag von Andreas Malessa.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 10.04.2020, 11:30 Uhr

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