Hinter den Horizont zu schauen ist das Lebensprinzip des 91-jährigen Malers Günther Uecker. Seit Jahrzehnten wird er in die Schublade "Nagelkünstler" gesteckt.

"Nagelkünstler": In diese Schublade wird Günther Uecker seit fünf Jahrzehnten von der Kunstwelt gesteckt. "Mensch würde mir eigentlich reichen", sagt der 91-Jährige. In seiner Werkstatt im Düsseldorfer Medienhafen arbeitet er unaufhörlich, die 1500 Quadratmeter Arbeitsfläche wirken wie ein Wimmelbild des Uecker-Kosmos. Schon als Sechsjähriger, erzählt er, versteckte er sich im Bus, um die Welt, die damals Rostock hieß, zu entdecken. "Hinter den Horizont schauen" wurde das Lebensprinzip, des Mecklenburgers, bei dem die Kunstgeschichte – von Picasso bis Yves Klein – durch das Atelier spaziert.

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 12.07.2021, 22:30 Uhr.