Jascha Nemtsov ist Musikwissenschaftler. Mit 30 Jahren ist er aus Russland, wo er von einer Karriere als Pianist nur träumen konnte, eingewandert.

Mit 30 musste sich Jascha Nemtsov als Musiker noch einmal neu erfinden. Vorher lebte der Sohn einer jüdischen Familie in Russland. Der Vater war als Gefangener im sibirischen Straflager gewesen. Sohn Jascha war zwar als Pianist ausgebildet, konnte aber von einer Karriere als Solist nur träumen. 1992 kommen die Nemtsovs nach Deutschland. Seitdem widmet Jascha Nemtsov sein Leben ganz der Musik – als Pianist mit Konzerten und CD-Einspielungen, als Musikwissenschaftler mit einem Schwerpunkt auf jüdischer Musik und auch bei der Ausbildung der Kantoren für den jüdischen Gottesdienst.

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 20.07.2021, 22:30 Uhr.