Der Galerist Johann König ist seit einem Unfall als Kind fast blind. Ihn interessiert besonders der Kontext, in dem Kunst entsteht – und der jeweilige Mensch dahinter.

Dass Johann König fast blind ist, mache ihn, schrieb die New York Times, zum klügeren Galeristen. König sucht nicht nur nach neuen Bildern, Skulpturen und Installationen, ihn interessiert vor allem der Kontext, in dem Kunst entsteht – und der jeweilige Mensch dahinter. Den "brutalistischen" Kirchenbau St. Agnes in Berlin-Kreuzberg hat er zu einem der interessantesten Orte für Gegenwartskunst gemacht. Da die Corona-Pandemie die Kunstmessen lahmgelegt hat, initiierte König seine eigene "Messe in St. Agnes". Ihm ist es ein Anliegen, dass Künstler*innen von ihrer Arbeit leben können.

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 17.09.2021, 22:30 Uhr.