Jutta Frost, geboren 1926 in Berlin-Lichterfelde, floh vor den Nazis, kehrte später nach Deutschland zurück und engagierte sich lebenslang für geflüchtete Menschen.

Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten hatte Jutta Frost eine behütete Kindheit. Dann verlor ihr Vater seine Stelle als Diplomat, weil er mit einer Jüdin verheiratet war. Die Familie floh nach England, später in die Schweiz. Schon 1947 kehrten sie nach Deutschland zurück, "um etwas wieder gut zu machen", was Deutsche angerichtet hatten. Jutta Frost arbeitete als Kindergärtnerin in einer Flüchtlingssiedlung bei Frankfurt und gründete in den 60er Jahren einen Verein für inhaftierte Frauen und deren Kinder. Noch als fast Siebzigjährige engagierte sie sich für bosnische Flüchtlinge.

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 27.08.2021, 22:30 Uhr.