Katharina Oguntoye prägte den Begriff "afrodeutsch". Die Historikerin steht mit ihrem Buch "Farbe bekennen" für Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit schwarzer Menschen.

Schwarz, lesbisch – und sehr allein auf der Suche nach ihrer Identität. So erlebte sich Katharina Oguntoye als junge Frau. Schwarze Deutsche kamen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung nicht vor. Katharina Oguntoye sorgte dafür, dass sich das änderte. Ihr Buch "Farbe bekennen" steht für Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit schwarzer Menschen in Deutschland. Heute werden rassistische Strukturen auch hierzulande diskutiert und das Humboldt-Forum muss sich Fragen nach der kolonialen Vergangenheit der Exponate stellen. Was hat sich verändert in den letzten Jahren, welche Probleme sind geblieben?

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 30.08.2021, 22:30 Uhr.

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