In den 70er Jahren entdeckt die Opernkritikerin Nora Eckert, dass sie transsexuell ist. Sie vollzieht ihren Geschlechterwechsel, indem sie sich mit Hormonen behandelt.

"Ich bin wie alle, nur ein wenig anders", schreibt die Opernkritikerin Nora Eckert in ihrem neuen Buch. Dass sie ein wenig anders ist, wird ihr in den 1970er Jahren in Berlin klar. Sie war als junger Mann in die Stadt gekommen und hatte hier begriffen, dass sie transsexuell ist. In ihrem Buch berichtet sie von einer Selbstbehandlung mit Hormonen und von dem demütigenden Begutachtungsprozess, der in dieser Zeit mit einem Geschlechterwechsel verbunden war. Und es geht noch um eine zweite Verwandlung: Aus der Stenokontoristin ohne Abitur wird eine Opernkritikerin. 

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 08.07.2021, 22:30 Uhr.