Rachel Salamander betreibt eine Buchhandlung in München, spezialisiert auf Literatur jüdischer Autoren. Nach dem Krieg wuchs sie in einem DP-Lager auf.

Rachel Salamander wuchs in einem DP-Lager auf, Mutter und Vater hatten gerade so Krieg und Verfolgung überlebt, und dennoch erinnert sich die Publizistin, angesprochen auf diese Zeit, vor allem an ein Gefühl der Geborgenheit. Diese Erinnerung überrascht – wenn auch nicht mehr als Salamanders weiterer Lebensweg: Statt die deutsche Gesellschaft zu meiden, die einen großen Teil ihrer Familie ermordet hatte, suchte sie den Kontakt, den offenen Dialog. Und das hieß: ein Studium der deutschen Literatur und eine Buchhandlung, spezialisiert auf Literatur jüdischer Autoren mitten in München.

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 15.07.2021, 22:30 Uhr.