Die Osterferien haben begonnen, viel los am Frankfurter Flughafen und anderen deutschen Airports. Denn nach mehr als zwei Jahren Pandemie ist die Sehnsucht groß, die eigenen vier Wände zu verlassen – aller Flugscham zum Trotz. Allerdings hat Reisen inzwischen seinen Preis, wird immer mehr zum Luxus. Die ersten läuten schon das Ende des Massentourismus ein.

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Ausgehandtucht! - Das Ende des Massentourismus

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Hotel-Liegen mit Handtüchern okkupieren – das war einmal. Auch die uralten Reise-Erfahrungen, die holprigen Kutsch-Fahrten und Kavalierstouren sind lang vorbei. Geblieben aber ist das Reisen als Horizonterweiterung. Die Kehrseite davon: der soziale Zwang. Man muss reisen, in den Ferien nicht wegzufahren wäre eine gesellschaftliche Schmach. Bei so viel Druck: Wo bleibt da die Erholung?

Sendung: hr2-kultur, Der Tag, 11.04.2022, 18:05 Uhr.