Der Dialog zwischen Deustchland und seinen Muslimen: Zum 14. Mal findet die Deutsche Islamkonferenz statt, dieses Mal online. Die Imam-Ausbildung wird eines der Kernthemen sein. Bereits seit längerer Zeit bilden einige islamische Dachverbände eigenständig ihr Personal aus.

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Was hat sich bewährt, was nicht und wie kann die Ausbildung unabhängiger von ausländischem Einfluss gestaltet werden? Die Diskussion findet vor dem Hintergrund der aktuellen Anschläge in Frankreich und Österreich statt. Viel wird in diesen Tagen deshalb auch wieder über einen politisch motivierten Islam und über radikale Strömungen gesprochen. Kein Wunder, dass die Vertreter der Islamkonferenz unter Druck stehen. Auch weil sich die heterogene Gemeinschaft muslimischer Communities in vielen Fällen nicht von den dort sprechenden Verbänden vertreten fühlt. So lässt sich muslimisches Leben in Deutschland auch nicht so einfach beschreiben.

Vor knapp zehn Jahren erschien das "Manifest der Vielen", das auf die Unterschiede von Muslimen in Deutschland aufmerksam machen wollte. Wie leben sie? Mit welchen Herausforderungen und welchem Islamverständnis sind sie konfrontiert?
"Der Islam gehört zu Deutschland" verkündete vor zehn Jahren der damalige Bundespräsident Christian Wulff und löste damit eine Debatt aus. Und heute? Da warnen die einen vor einer vermeintlichen Intoleranz des Islam, während andere seine Emanzipation ausrufen. Fest steht: es gibt immer noch viel zu besprechen.

Sendung: hr2-kultur, Der Tag, 10.11.2020, 18:05 - 19:00 Uhr.

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