Die Tropen - unendliche Wälder, voller faszinierender, wenn auch nicht immer ungefährlicher Tiere und Pflanzen, ein Lebensraum für alle, von den Menschen bis zu den Viren. Lange waren die Landschaften um den Äquator für Europäer Sehnsuchtsorte, als dramatische Kulisse für Abenteuer oder als erträumte, ursprüngliche Paradiese.

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Heute denken die meisten hierzulande bei dem Wort Tropen vielleicht eher an wilde Abholzungen, Klimawandel, Artensterben, bedrohte Völker und ansteckende Krankheiten.
Beide Perspektiven finden sich schon bei Alexander von Humboldt. Seine Reisen, vor allem in die Urwälder an Amazonas und Orinoco, begründen die Tropenforschung. Humboldts Ehrfurcht vor dem Wald, seine Warnungen vor der Zerstörung des Waldes, nehmen die Aussagen der Ökologie von heute vorweg. Aber Humboldts Haltung haben sich leider nicht viele zum Vorbild genommen, auch nicht seine respektvolle Annäherung an die Bewohner der Tropen.

Deswegen müssen wir heute zu Recht oft über die Bedrohung des Lebens in den Tropen sprechen - eine Bedrohung, die auch uns betrifft, denn die Tropen sind für das Ökosystem des ganzen Planeten wichtig. Am Geburtstag Alexander von Humboldts, den der WWF zum Tag des tropischen Regenwaldes ausgerufen hat, fragen wir: wie geht es dem tropischen Patienten?
Ist er am Ende auf dem Weg zu Besserung?

Sendung: hr2-kultur, Der Tag, 14.09.2020, 18:05 - 19:00 Uhr.

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