Zum ersten Mal sahen die Grünen eine Chance, in Richtung Kanzleramt zu galoppieren. Und dann sind sie beim Start erst einmal gestolpert. Lange schien fraglich, ob sich bei der SPD überhaupt noch ein Kanzlerkandidat in den Sattel schwingen sollte. Und nun sitzt er fester drin als gedacht und versucht, seine Partei aus der Tiefe zu ziehen.

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Bei den Unionsparteien wetteiferten gleich zwei miteinander. Und seit die Kandidatur entschieden ist, wächst nach jedem neuen Fehltritt die Angst, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.

So liegen sie alle drei nun mehr oder weniger gleichauf. Und wir, die wir am 26. September wählen sollen, schauen durch unsere Ferngläser und rufen: "Wo laufen sie denn? Wenn die sich nur nicht verlaufen!"

Fest steht: Niemand von denen, die da reiten, kann allein das Kanzleramt erreichen, sondern nur mit Unterstützung aus zwei anderen Boxen. Spannend ist also nicht nur, wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht, sondern auch, von wem er oder sie dann flankiert wird.

Sendung: hr2-kultur, Der Tag, 17.08.2021, 18:05 - 19:00 Uhr.