"Mein Bauch gehört mir"! Unter diesem Motto haben Frauen in der Bundesrepublik in den 1970er Jahren für das Recht auf Abtreibung gekämpft, und dieser Kampf ist auch heute noch nicht vorbei.

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Die Jahrzehnte haben an der Schärfe des Tonfalls kaum etwas geändert, wie man zuletzt wieder bei den großen Diskussionen um die Reform des Paragraphen 219a gesehen hat. Ärzt*Innen, die in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche durchführen, werden zunehmend bedroht, weswegen sich immer weniger von ihnen diesem Risiko aussetzen wollen.

Weltweit sieht die Lage noch schlimmer aus. In Polen ist gerade die erste Frau in Folge der Verschärfung des dortigen Abtreibungsrechts gestorben. Die Ärzte haben es aus Angst vor den drohenden juristischen Folgen nicht gewagt, ihr zu helfen. In Texas hat eine Rechtsänderung eine Abtreibung fast unmöglich gemacht.

Wie argumentieren die Abtreibungsgegner*Innen, wissenschaftlich oder religiös begründet? Wie groß ist der Einfluss der Religionen bei diesem Thema? Und was hat das körperliche Selbstbestimmungsrecht von Frauen mit Demokratie zu tun?

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 12.11.2021, 18:05 Uhr.