Monika Maron ist nicht mehr Autorin des Frankfurter S. Fischer Verlages. Die Begründung liest sich einfach, Dr. Siv Bublitz, Verlegerische Geschäftsführerin sagt, “Man kann nicht bei S. Fischer und gleichzeitig im Buchhaus Loschwitz publizieren, das mit dem Antaios Verlag kooperiert.”

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Zum Artikel "Politisch unberechenbar"? Der Fall Monika Maron

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Antaios steht der identitären Bewegung nahe und ist ein Sprachrohr der neuen Rechten. Monika Maron hingegen versteht die Vorbehalte, die man gegen diesen Verlag hat, findet die Konsequenz aber ungerechtfertigt.

So klar, so kompliziert. Denn wie verlaufen hier politische Argumentationen? Wie wird das Werk einer Autorin, das der Fischer-Verlag ja weiterhin lieferbar halten will, von diesem Disput beschädigt? Was ist überhaupt vom Werk einer Autorin zu halten, deren politische Äußerungen man nicht teilt? Wir wollen mitsprechen in einer Diskussion, bei der eine Einigung aussichtslos erscheint.

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 23.10.2020, 18:05 - 19:00 Uhr.

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