"Nichts ist gut in Afghanistan". So hat es die damalige evangelische Bischöfin Margot Käßmann schon vor mehr als zehn Jahren formuliert.

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Und musste sie sich dafür viel Kritik anhören. Aber auch jetzt, nach dem endgültigen Abzug der Bundeswehr, ist längst nicht alles gut. Die lokalen Sicherheitskräfte und die Armee schaffen es nicht, dauerhaft stabile Verhältnisse zu schaffen.

Viele Menschen in Afghanistan befürchten Chaos und neuen Terror der radikal-islamischen Taliban. Die haben großen Einfluss, obwohl die internationale Militärmission sie eigentlich in Schach halten sollte. Die ehemaligen Helfer der Bundeswehr fühlen sich jedenfalls bedroht und fürchten um ihr Leben.

Deutschland wiederum schiebt nach wie vor Menschen aus Afghanistan in ihre Heimat ab, so auch in dieser Woche wieder. Ist die Mission am Hindukusch letztendlich gescheitert? Und wie wäre ein Abzug in geregelten Bahnen möglich gewesen, ohne neues Unheil  heraufzubeschwören?

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 08.07.2021, 18:05 Uhr.

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