Er bringt auch bei uns Wahrheiten ans Licht, der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine. Deutschland ist in großem Stil abhängig von Rohstofflieferungen aus Russland und deutsches Geld fließt zurück an den Kriegsaggressor.

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Runter vom Gas? Energiewende in Kriegszeiten

Die Gazprom-Zentrale. Unbekannte hatten hier als Solidaritätsbekundung mit der Ukraine einen Schriftzug auf die Fassade gemalt, der aber schnell wieder entfernt wurde. Die russische Gazprom ist das größte Unternehmen der Welt bei der Förderung von Erdgas.
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Und was bedeutet es, wenn russisches Gas und Kohle der deutschen Energieerzeugung nicht mehr zur Verfügung stehen oder wir uns davon verabschieden wollen? Das Licht geht nicht aus, soviel wird uns versichert. Trotz leerer werdenden Gasspeichern, Kohleausstieg und den demnächst abgeschalteten AKWs.

Nur wo kommt der Strom dann her? Die einen fordern die Verlängerung der Laufzeiten der AKWs, andere setzen die Hoffnung auf einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien.

Und so stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wird der Krieg zur Bremse oder zum Treiber für die sich dahin schleppende Energiewende?

Sendung: hr2-kultur, Der Tag, 02.03.2022, 18:00 - 19:00 Uhr.