Hinschauen, wo es Hass und Hetze gibt. Die Opfer beraten, begleiten und stärken und damit möglichst viele Menschen erreichen. Dieser Aufgabe hat sich seit Anfang dieser Woche die landesweite Meldestell "Hessen schaut hin" verschrieben.

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Zum Artikel Schaut! Steht! Zusammen! Bewegung gegen Hass und Hetze

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Online können sich dort Menschen melden, die rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt erfahren oder mitbekommen haben. Aber solche Anlaufstellen gibt es nicht zum Nulltarif. Und deshalb warten viele Initiativen in ganz Deutschland gespannt und besorgt darauf, wie viel Geld sie in den nächsten Jahren von der Bundesregierung zu erwarten haben.

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hessenschau kompakt - 16:45 Uhr - 06.01.2020
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Denn die Förderung vieler Projekte mit Bundesmitteln ist zum Jahreswechsel ausgelaufen. Und das darf nicht das letzte Wort sein - nach einem Jahr, in dem der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet und ein Anschlag auf die Synagoge von Halle verübt wurde. Allem Anschein nach sehen das auch viele Politiker so.

Aber welcher Impulse bedarf es, damit Politik und Gesellschaft zusammenstehen gegen Hass und Hetze? Müssen immer erst spektakuläre Verbrechen verübt worden sein? Oder muss erst eine rechte Partei in der Regierung gezeigt haben, wozu sie fähig ist, damit sich wie in Italien eine Initiative wie die Sardinen-Bewegung formiert? Woher nehmen wir den nötigen Schwung im Kampf gegen Hass und Hetze? Und noch wichtiger: Wie weit bringt er uns?

Sendung: hr2-kultur, Der Tag, 09.01.2020, 18:05 Uhr.

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