Über unseren Köpfen entsteht gerade das größte Satelliten-Netzwerk in der Geschichte der Raumfahrt. Der US-Unternehmer Elon Musk will mit seinem Projekt "Starlink" mindestens 12.000 Satelliten in die Erdumlaufbahn schießen, rund 900 hat er schon dort oben stationiert.

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Damit soll weltweites Internet direkt aus dem All angeboten werden, in Frankfurt wird sogar eine Niederlassung von "Starlink" aufgebaut. Auch Anbieter wie Amazon planen solche "Mega-Konstellationen".

Das Problem: Damit steigt potentiell die Gefahr von Zusammenstößen im All, Stichwort Weltraumschrott. Astronomen beklagen außerdem, dass der Blick in den Nachthimmel gestört wird. Längst ist "Starlink" zum Sinnbild dafür geworden, was eine Kommerzialisierung der Raumfahrt mit sich bringen kann.

Wird der Weltraum zum Wirtschaftsraum, ohne Rücksicht auf Verluste? Und wo bietet die Privatisierung im All Vorteile und eröffnet der Menschheit vielleicht neue Dimensionen?

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 26.11.2020, 18:05 - 19:00 Uhr.

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