Kiew, Mariupol, Charkiw – gerade die Städte der Ukraine sind in den letzten Wochen zu Angriffszielen geworden. Zu Kriegsschauplätzen. Und zum Teil sogar schon zur Beute der russischen Truppen. Aber eben auch zu den vielleicht wichtigsten Bastionen des ukrainischen Widerstands.

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Der Tag: Verteidigt, erobert, gehalten: Städte im Krieg

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Steht und fällt mit ihnen die Kontrolle, die beide Seiten über das Land gewinnen oder behalten wollen?  Wenn die Angreifer keine Städte erobern, ist ihr Feldzug dann zum Scheitern verurteilt? Und wenn die Verteidiger ihre Städte nicht halten können, verlieren sie dann das ganze Land?

Gerade in und vor den Städten zeigt der Krieg sein schrecklichstes Gesicht. Denn Zerstörungen in einer Stadt ziehen weite Kreise, sie treffen auf einen Schlag viele Menschen, die in ihren Mauern Schutz gesucht haben. Und so kann im Krieg jede Stadt Zuflucht oder Hölle sein.

Wie schwierig ist es, eine Stadt zu erobern oder zu verteidigen? Was können Präsidenten wie Wolodymyr Selenskyj und Bürgermeister wie Vitali Klitschko gerade von ihrer Hauptstadt aus bewegen?
Und was geschieht, nachdem eine Stadt erobert worden ist, mit denen, die nicht fliehen konnten?

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 18.03.2022, 18:00 - 19:00 Uhr