Wie schön wäre es, wenn wir doch alle schon geimpft wären. Wenn es einen allgemeinen Schutz gäbe gegen Corona. Wenn dieses heimtückische Virus nicht mehr unser aller Leben bestimmen und uns permanent gängeln würde.

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Dann könnten wir uns unbeschwert wie eh und je um den Hals fallen und ein Freudenlied anstimmen, ohne über Aerosole nachzudenken. Wir könnten endlich mal wieder ins Kino, mit Freunden was essen oder im Stadion mit grölen. Vielleicht dauert es nicht mehr lange, denn mehrere Impfstoffe stehen kurz vor der Zulassung.

Überall in Deutschland werden dieser Tage Impf-Zentren errichtet, allein 28 in Hessen, die mit imponierenden Zahlen aufwarten: Hier sollen am Tag insgesamt bis zu 28.000 Freiwillige geimpft werden. Wie gesagt: nur in Hessen, 28.000.

Aber wie impft man eine ganze Nation – jedenfalls diejenigen davon, die sich impfen lassen wollen? Wo kommen all die Hallen her, die Kühlschränke, Pflaster und Spritzen – und vor allem: das Personal? Und geht Schnelligkeit nicht eben oft auch auf Kosten der Sicherheit?
Freuen wir uns bald über die Wirkung oder beklagen wir die Nebenwirkungen? Und wenn wir sagen: "wir", wer ist das? Wer bekommt den Pieks, und wer geht erst mal leer aus? Wie lange hält der Schutz, wenn er denn einer ist, und müssen wir dann trotzdem noch Abstand halten und Maske tragen?
Kurz: wann bekommen wir unser altes Leben zurück?

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 03.12.2020, 18:05 - 19:00 Uhr.

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