"…wir schlafen sämtlich auf Vulkanen." - Das hat Goethe gesagt und damit ein Gefühl in poetische Worte gefasst, das uns alle beim Anblick von Vulkanausbrüchen erfasst: sie sind so schön, und sie sind so gefährlich. Wir sind der Bedrohung ausgeliefert und das im Grunde permanent. Die Gefahr lauert in der Erde, auf der wir leben. Wir haben keine andere.

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Gerade zeigt uns der Vulkan auf La Palma welche zerstörerische Kraft in ihm steckt. Die fruchtbaren Böden in der Umgebung sind für die nächsten Jahrzehnte wohl unbrauchbar. Sie waren einst durch die Vulkanasche entstanden, der Vulkan gibt und nimmt. 

Wie weit sind wir mit den Versuchen, das Unbeherrschbare zu beherrschen? Warum sind wir so fasziniert von den rotglühenden Lavaströmen, und womit müssen wir in Zukunft rechnen, hierzulande und weltweit.

Sendung: hr2-kultur, "Der Tag", 01.10.2021, 18:05 - 19:00 Uhr.