Eine Woche nach den Tagen der Neuen Musik in Donaueschingen und der Verleihung des Karl-Sczuka-Preises – in der Nacht, wenn die Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt wird, gibt es bereits zum siebten Mal eine lange Nacht, die das weite Feld der Ars Acustica präsentiert, erstmalig als Gemeinschaftssendung von hr2-kultur und SWR2.

Das Motto der Sendung lautet "Diversity", um den kreativen Freiraum der Sendestrecke und dieses Kunstbegriffs zu betonen. Denn terminologische Festschreibungen von Kunstgattungen und -genres sind dafür da, überschritten zu werden. Sie dienen der Verständigung und Orientierung im Spektrum künstlerischer Kreativität. Auch die Ars Acustica ist so eine Art Hilfskonstruktion. Unter diesen Oberbegriff fallen Werke, die mit gutem Recht auf ganz andere Zuordnungen hören könnten: Klangkunst, Radiokunst, Performance, Sound Art, Sound Poetry oder Hörspiel, Bildende Kunst, Neue Musik und Pop. Vielfach ist der Auftraggeber dieser Werke der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der hier seine Rolle als Kulturproduzent wahrnimmt. Die lange Nacht der Ars Acustica verfolgt diesen grenzüberschreitenden Ansatz und stellt Arbeiten vor, die diesen Kosmos spiegeln. Die eigens für die Lange Nacht produzierten Hörpremieren und Fundstücke reichen vom wagemutigen Sprach-, Musik- und Klangexperiment bis zum groovenden Song. Wer hier sucht, findet Überraschendes, Provozierendes und emotional Bewegendes.

Mit Andres Bosshard, Lukas Ligeti, Alexander Balanescu und Pamela Z. sowie Kollektivkompositionen von From Marginal Consort, der Gruppo di improvvisazione nuova consonanza, Kyoko Kuroda und Kazuhisa Uchihasi.

Moderation: Björn Gottstein

Sendung: hr2-kultur, Die lange Nacht der Ars Acustica (III), 27.10.2019, 04:03 Uhr

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