Besucher Messe

Trotz mancher Lockerung werden wir unser gewohntes Leben auf absehbare Zeit nicht führen können. Die Sehnsucht nach dem Normalzustand wächst - alles soll wieder so sein wie vorher. Wirklich alles? Oder wäre jetzt nicht der Zeitpunkt, sich ein paar grundsätzliche Überlegungen zu machen?

Wie können wir unser Leben sozial- und klimaverträglicher und vor allem menschenfreundlicher gestalten? Viele Wissenschaftler*innen haben sich dazu bereits Gedanken gemacht - und wir sprechen mit einigen von ihnen in loser Folge im hr2-Kulturcafé.

Wir sprachen bereits u.a. mit der Ökonomin Maya Göpel, der Philosophin Eva Weber-Guskar, dem Intendanten des Staatstheaters Wiesbaden Uwe Eric Laufenberg, Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, dem Biologen und Naturforscher Pierre Ibisch und dem Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens, der vor dem Artenschwund warnt.

Ihre Kommentare Wie sollen wir die Welt nach Corona gestalten - Ihre Fragen und Anregungen?

* Pflichtfeld

28 Kommentare

  • Am besten wäre es mit den Menschen weiter
    Kontakt halten und trotzdem mit Abstand
    zu sprechen aber mit Gefühl und Zusammenhalt
    bei den Menschen bleiben.
    meint Gerd Brunner aus Wien

  • Meine Idee zur sozialen Verträglichkeit: saubere, ansprechend gestaltete Unterkünfte für alle Menschen, welche keine Wohnung haben und sonst obdachlos währen. Kleine Wohneinheiten mit mini Bad, mini Küchenzeile, Bett, Tisch, Stühle, Schrank. Diese Wohneinheiten werden im Baukastensystem kostengünstig geplant und sind je nach Anzahl der Bewohner passend erweiterbar.
    Für die soziale Zufriedenheit in einer Gesellschaft ist Wohnraum für alle Menschen des Landes bedingungslos notwendig. Bei dem Wort Zufriedenheit steht für mich das Wort Frieden im Focus, Frieden wünschen sich alle Menschen für ihr Leben, wer nicht?

  • Die alltägliche verspürte Solidarität unter Nachbarn und bislang Unbekannten im Dorf oder Stadtviertel sollte dazu beitragen, die demokratischen Strukturen im jeweiligen Nahbereich zu stärken. Demokratie ist nicht allein ein parlamentarisches Unterfangen. Ausdruck demokratischer Gesellschaften ist ein vielfältiges Vereinsleben und die Mitwirkung vor Ort. Wie beispielsweise eine grünere und menschenfreundlichere Gestaltung von Straßen, Plätzen und Gebäuden im öffentlichen Raum. Demokratie sollte aber auch vor Firmen nicht haltmachen. Eine Abkehr von Profitorientierung und eine Hinwendung zu kooperativen Formen des Wirtschaftens hätte womöglich auch zur Folge, dass weniger und nachhaltiger produziert und konsumiert wird, eine sozial-ökologische Transformation stattfinden könnte. Mehr Demokratie wagen - als Konsequenz aus tagtäglich erfahrener Solidarität in Zeiten von Corona?

Alle Kommentare laden
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit