Mit den letzten Lebenstagen der englischen Schriftstellerin Virginia Woolf hat sich Michael Kumpfmüller in seinem jüngsten Roman, "Ach, Virginia" befasst, und ist seiner schwierigen Figur dabei sehr nahegekommen. Entstanden ist auch das Porträt einer Schriftsteller-Ehe, die symbiotisch und erdrückend zugleich gewesen sein muss…

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Zum Artikel "Die Verzweiflung ist der Ursprung von fast allem" | Schriftsteller Michael Kumpf hat sich mit Virginia Woolf befasst

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Der 1961 in München geborene und schon lange in Berlin lebende Michael Kumpfmüller wurde vor 20 Jahren mit seinem Debütroman "Hampels Fluchten", eine Art "deutsch-deutscher Schelmenroman", schlagartig bekannt. Sein erfolgreichstes Werk bislang ist "Die Herrlichkeit des Lebens", ein Roman über Kafkas letztes Lebensjahr.

Im "hr2-Doppelkopf" spricht Michael Kumpfmüller nicht nur über das, was ihn an Virginia Woolf interessiert und fasziniert, sondern auch über sein Selbstverständnis als Schriftsteller sowie über seinen Umgang mit Literaturkritik. Darüber hinaus denkt er über die Bedeutung der Corona-Pandemie für die Gesellschaft nach und wieso er in den letzten Monaten als Schriftsteller sogar neue Freiheiten gewonnen hat.

Gastgeber: Thomas Plaul

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Buchhinweis:

Michael Kumpfmüller: "Ach, Virginia", Kiepenheuer&Witsch 2020, Preis: 22,- Euro

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Musiktitel dieser Sendung:
- J.S. Bach: Prélude aus der Englische Suite Nr.2, a-Moll, BWV 807
(Glenn Gould)
- Dmitri Schostakowitsch: Das Goldene Zeitalter, Ballet, 3. Satz,
Polka, Allegretto - Presto (Boris Petruschanskij)
- Mieczyslaw Weinberg: Partita (Op. 54), Ostinato
(Allison Brewster Franzetti)

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 18.09.2020, 12:05 Uhr.

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