Die Pandemie hat Familien stark herausgefordert. Der Stress hatte Folgen. Die Kindesmisshandlungen haben zugenommen. Nicht alle Eltern kommen mit dem Stress klar, sind überfordert. Und sie wissen keine Auswege aus der belastenden Situation. Das führt zu Gewalt, muss aber nicht so sein. Es gibt Hilfsangebote. Der Thementag im Hessischen Rundfunk am 3. Februar steht unter der Frage: "Mehr Gewalt gegen Kinder in der Pandemie – was tun?" Im hr2-Doppelkopf berichten die Kinderschützerinnen Sibylle Winter und Stefanie Märzheuser über ihre Arbeit in der Kinderschutzambulanz an der Berliner Uniklinik Charité.

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"Der Beule am Kopf sehe ich die Ursache nicht an." | Sibylle Winter & Stefanie Märzheuser über Gewalt an Kindern

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Sibylle Winter

Seit 2016 kümmert sich ein fachübergreifendes Team an der Charité um Kinder, die mutmaßlich misshandelt, vernachlässigt oder sexuell missbraucht wurden.  Die Kinderchirurgin Stefanie Märzheuser und die Kinderpsychiaterin Sibylle Winter kümmern sich mit einem Team um diese Kinder. In einer Tagesprechstunde können sich auch Eltern beraten lassen, die handgreiflich oder nachlässig gegenüber ihren Kindern geworden sind und ihr eigenes Verhalten ändern möchten. Häufig sind die Eltern überfordert oder haben als Kind selbst Gewalt erlebt.

Gastgeberin: Karin Röder

Musiktitel dieser Sendung:
Bettina Wegener: Kinder (Sind so kleine Hände)
Rolling Stones: Gimme Shelter
Neil Young: Heart Of Gold

Wiederholung eines Gesprächs von 2020.

Gastgeberin: Karin Röder

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 03.02.2022, 12:05 Uhr.