Mal wird sie als "Primadonna der Alten Musik" bezeichnet, mal als "musikalisches Pulverfass". Die Sopranistin Simone Kermes singt voller Energie und Hingabe, künstlerische Kompromisse sind ihr fremd. Doch nicht nur mit virtuosen Koloraturen überzeugt sie in Opernaufführungen, Konzerten und Liederabenden ihr Publikum weltweit, sondern auch mit leisen, lyrischen Tönen.

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Im "hr2-Doppelkopf" erzählt die 1965 in Leipzig geborene Sängerin, warum sie sich schon als Teenager in Georg Friedrich Händel verliebt hat, wie sie in der DDR zunächst zum "Facharbeiter Schreibtechnik" ausgebildet wurde (wovon sie heute noch profitiert) und wie sie mit viel Energie und Temperament ihre musikalische Karriere gestartet hat. Simone Kermes, vielfach mit Preisen ausgezeichnet, hat sich nach oben gekämpft und sogar mit den "Amici Veneziani" sogar ein eigenes Ensemble gegründet.

Gastgeber: Eckhard Roelcke

Wiederholung eines Gesprächs vom Juli 2019.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 27.07.2020, 12:05 Uhr.

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