Ursprünglich wollte sie gar nicht Schriftstellerin werden, Alissa Walser, die 1961 geborene Tochter von Martin Walser. Sie studierte in New York und Wien Malerei und kam erst mit Ende zwanzig zum Schreiben. Schlagartig berühmt wurde die junge Autorin 1992, als sie beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eine intime Vater-Tochter-Geschichte las und prompt zur Preisträgerin gekürt wurde.

Seitdem sind – mit einigem Zeitabstand - mehrere Erzählungsbände von ihr erschienen und ein Roman. Sein poetischer Titel "Am Anfang war die Nacht Musik" ist nicht nur inhaltlich Programm: er erzählt von der blinden Pianistin Maria-Theresia Paradis und ist zugleich höchst musikalisch angelegt. 2010 war Alissa Walser im "hr2-Doppelkopf" zu Gast und sprach über ihr Schreiben und Malen, über ihre Familie und ihr Leben in Frankfurt. Heute wird sie 60 Jahre alt, und deshalb wiederholen wir das Gespräch noch einmal.

Gastgeberin: Sylvia Schwab

Musiktitel dieser Sendung:
- Maria Theresia Paradis: Sicilienne (für Trompete und Orgel) / Rolf Smedvig
- W. A. Mozart: Adagio C-Dur, KV 617a = KV 356 (für Glasharmonika) / Dennis James
- Josef Haydn: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur, Hob XVIII:4, Allegro / Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
- Maria Theresia Paradis: Fantaisie G-Dur (für Cembalo) / Fine Zimmermann

Wiederholung eines Gesprächs von 2010.

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Martin Walser, Alissa Walser (Aquarelle): "Sprachlaub. Wahr ist, was schön ist", Rowohlt 2021, Preis: 28,- Euro (VÖ: 23.03.)

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 22.01.2021, 12:05 Uhr.

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