Mit 18 hat sie am Bochumer Schauspielhaus mit Peter Zadek gearbeitet. Doch dann schmiss sie hin, studierte Lehramt, merkte: Das ist es nicht. Sie studierte weiter, wurde promoviert, habilitierte sich, wurde Forscherin aus Leidenschaft. Nun wird Carola Lentz neue Präsidentin des Goethe-Instituts – ein Ehrenamt übrigens.

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Zum Artikel "In Ghana bin ich Häuptling" | Ethnologin Carola Lentz über Kolonialismus

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Im November wird sie die Position übernehmen und damit an der Spitze von 157 Institutionen in 98 Ländern stehen. Fast zwei Jahrzehnte war sie Professorin für Ethnologie am Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der Universität Mainz, seit einem Jahr hat sie eine Seniorforschungsprofessur dort inne. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Familiengeschichte, Erinnerungskultur und Kolonialismus und hat eine besondere Beziehung zu Ghana. Dort hat sie Familie – bei ihrem ersten Aufenthalt wurde sie adoptiert, da war sie Anfang 30. Inzwischen ist sie in den Rang eines Häuptlings erhoben worden.

Gastgeberin: Andrea Seeger

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 08.07.2020, 12:05 Uhr.

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