Im März 1982 erregte eine Klassik-Schallplatte Aufsehen. Am Klavier saß ein gewisser Helmut Schmidt, links stand, jovial mit Jeans und Schlips, der jugendliche Justus Frantz, rechts, ganz in schwarz und lächelnd, Christoph Eschenbach. Alle drei spielten zusammen Mozart. Schmidt war damals Bundeskanzler, Frantz gründete wenige Jahre später das Schleswig-Holstein-Musikfestival, Eschenbach war gerade dabei, sein zweites Musikerleben zu beginnen, sich vom Pianisten zum Dirigenten zu wandeln.

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Zum Artikel Der Komponist Christoph Eschenbach erzählt von sich und seinem Leben.

Christoph Eschenbach
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Seitdem war er Chef am Pult der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und beim Tonhalle-Orchester Zürich. Vor allem in Amerika lagen ihm die Klassik-Fans zu Füßen; nach Houston, Chicago und Philadelphia war es Washington, wo er das National Symphony Orchestra leitete. Zehn Jahre wirkte er auch in Paris, ein paar Jahre leitete er das Schleswig-Holstein-Festival, deren Orchesterakademie noch immer in seiner Obhut steht. 2014 erhielt er den Rheingau-Musikpreis.

Schillernd, erfolgreich, neugierig, vielseitig – Christoph Eschenbach wird heute 80 Jahre alt und erzählt im "hr2-Doppelkopf" von sich und seinem Leben, das mitten im Krieg und mit dem schmerzlichen Verlust der Eltern begonnen hatte.

Gastgeber: Andreas Bomba

Wiederholung eines Gesprächs vom Februar 2015.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 20.02.2020, 12:05 Uhr.

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