Essen und Trinken kann die Welt verändern, gemeinsame Tischgespräche können Konflikte lösen, sagt David Höner, gelernter Koch, Journalist und engagierter Entwicklungshelfer. Weil er fest an die friedensstiftende Rolle der Kulinarik glaubt, gründete er "Cuisine sans frontières", die Küche ohne Grenzen.

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Diese Stiftung leistet eine ganz besondere Entwicklungshilfe, nicht in einem Büro sondern vor Ort: Im Dschungel, auf dem Rio Napo in Ecuador oder im kenianischen Hochland. In Tschernobyl, in Kolumbien oder in großen Flüchtlingslagern. Wenn Menschen in Krisengebieten Treffpunkte haben, wo sie gemeinsam kochen und essen können, reden sie auch miteinander, vor allem, wenn die Waffen draußen bleiben müssen, das ist eine Erfahrung, die David Höner immer wieder macht. David Höner hat über sein Leben und seine besondere Friedenspolitik ein Buch geschrieben und er sagt, Kochen ist Politik. Was er erzählt macht klar: wir brauchen noch viel mehr Rezepte und - die große Politik lässt den engagierten Menschenrechtler weitgehend allein.

Gastgeberin: Daniella Baumeister

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Buchhinweis:

David Höner: "Kochen ist Politik. Warum ich in den Dschungel gehen musste, um Rezepte für den Frieden zu finden", Westend-Verlag 2019, Preis: 24,- Euro

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 05.12.2019, 12:05 Uhr.

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