Vor 16 Jahren gründete Elisabeth Sandmann den "Elisabeth Sandmann Verlag", der seither "Schöne Bücher für kluge Frauen" – so sein Motto – herausgibt und damals mit dem Band "Frauen, die lesen, sind gefährlich" gleich einen internationalen Bestseller landete.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Elisabeth Sandmann von den hohen inhaltlichen und gestalterischen Ansprüchen ihres Verlags, den die FAZ einmal "als kleine, feine Adresse für illustrierte Bücher" bezeichnet hat, von seiner zunehmend politischer werdenden frauenspezifischen Themen und davon, was die aktuellen Veränderungen auf dem Buchmarkt für ihr Haus bedeuten.

Als studierte Kunsthistorikerin (und Komparatistin) interessiert sich Elisabeth Sandmann für das Thema "Restitution", in ihrem Buch "Der gestohlene Klimt" erzählt sie die Geschichte eines der spektakulärsten Kunstskandale des 20. Jahrhunderts.

Schließlich erzählt Elisabeth Sandmann auch von ihrem eigenen Werdegang, der sie 1969 mit neun Jahren nach Frankfurt führte, wo sie nach ihrem Abitur im Suhrkamp Verlag eine Ausbildung als Verlagsbuchhändlerin absolvierte, um nach ihrem Studium bei mehreren deutschen Verlagen führende Positionen einzunehmen, bevor sie das Wagnis einging, ihren eigenen Verlag zu gründen.

Gastgeber: Thomas Plaul

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Elisabeth Sandmann: "Der gestohlene Klimt. Wie sich Maria Altmann die Goldene Adele zurückholte", Insel Verlag 2016, Preis: 10 Euro.

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 29.01.2020, 12:05 Uhr.

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