Seit Oktober 2018 hat die Frankfurter Musikhochschule einen neuen Präsidenten. Elmar Fulda Jahrgang 1964, stammt aus München und hat sich zunächst einen Namen als Opernregisseur gemacht, unter seinen Arbeiten eine seinerzeit vieldiskutierte "Meistersinger"-Inszenierung 1996 am Staatstheater Kassel.

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"Ich mag keine Aufführungen, in denen ich belehrt werde, wie schlecht die Welt ist und wie ich mich verhalten soll", kritisiert er in der Rückschau den damaligen Tanz ums Regie-Theater. Seine Hochschulkarriere führte den studierten Germanisten nun über Düsseldorf und Weimar in die Main-Metropole. Eher zufällig, wie er meint. Er sei halt an entscheidenden Punkten in seinem Leben stets auf neue Herausforderungen gestoßen.

Ähnliche Chancen sieht er auch bei Musikstudenten; schließlich wird immer wieder, insbesondere jetzt in Corona-Zeiten, nach dem Sinn von 25 deutschen Musikhochschulen und Berufsmöglichkeiten ihrer zahlreichen Absolventen gefragt. "Wir sind eine Universität", betont der Präsident, "wir bilden umfassend aus, und bereiten die jungen Leute auf die Vielfalt des Musiklebens vor. Wer weiß schon, wie es wird?"

Aktuell steht die Hochschule, die auch Tanz und Darstellende Kunst unterrichtet, vor der Aufgabe, online-Unterricht zu organisieren – schwierig, für künstlerische Studiengänge! Und dann ist da immer noch der Traum vom Kulturcampus in Frankfurt, mit einem Neubau und interdisziplinären Begegnungen auf engstem Raum...

Gastgeber: Andreas Bomba

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 10.07.2020, 12:05 Uhr.

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