Gert Loschütz ist einer der ruhigen, besonnenen Autoren, schillernde Marktgängigkeit liegt ihm fern. Und doch sind seine Romane und Theaterstücke von einer drängenden Unmittelbarkeit. Texte die mal hell, mal dunkel, den Leser in sich aufnehmen und nicht mehr loslassen.

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"Ich spreche nicht gerne über meine Texte" | Schriftsteller Gert Loschütz im Gespräch

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So wie sie den Autor nicht losgelassen haben. Denn in all seinen Werken ist eine Art von Unsicherheit zu spüren, eine Verunsicherung oder zumindest mehr oder minder ferne Erschütterung. Nach zahlreichen Hörspielen, Theaterstücken, Novellen, Erzählungen und Gedichten erschien 1990 sein erster, autobiografisch geprägter Roman "Flucht", in dem ein Schriftsteller von seiner Jugend in der DDR und der Flucht in den Westen erzählt. In diesem Buch liegt der Grundstein seines Erzählens, alle weiteren lassen sich darauf zurückführen. Morgen wird der Schriftsteller 75 Jahre alt. Im "hr2-Doppelkopf" war er 2018 zu Gast und sprach da über sein vorletztes Buch "Ein schönes Paar".

Gastgeber: Ulrich Sonnenschein

Musiktitel dieser Sendung:
- Katharina Kammerloher, Christiane Karg; Eric Schneider (Klavier):
Wenn ich ein Vöglein wär'
- Randy Newman: Sigmund Freud‘s Impersonation of Albert Einstein in America
- Billy Joel: New York State of Mind

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Buchhinweis:

Gert Loschütz: "Besichtigung eines Unglücks", Schöffling Verlag 2021, Preis: 24,- Euro

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Wiederholung eines Gesprächs von 2018.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 08.10.2021, 12:05 Uhr.