"Wie frei ist die Kunst"? Diese Frage stellt der Journalist und Kunstkritiker Hanno Rauterberg. Er beobachtet in der Kunst- und Kulturszene die Tendenz zur Zensur: Unter dem Druck von Petitionen und Shitstorms werden Kunstwerke entfernt und Ausstellungen abgesagt. Künstler verlieren aufgrund von Vorwürfen moralischen Fehlverhaltens ihre Engagements.

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Zum Artikel Der Journalist Hanno Rauterberg spricht über die Freiheit der Kunst.

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Im "hr2 Doppelkopf" erläutert Hanno Rauterberg, wie sich die Erwartungen der Gesellschaft an die Rolle von Kunst und Künstler veränderten. Dass das Widerständige, Aufmüpfige und tendenziell Anarchistische gefeiert wurde, war gestern. Ob Malerei, Film oder Poesie, wenn heute Inhalte, Titel oder Verhaltensweisen der Künstler Betroffenheit und ungute Gefühle verursachen, wird schnell die Entfernung der Kunstwerke gefordert. Bilder sollen abgehängt werden, Engagements gekündigt, Filmpremieren verhindert. Dabei kommt der Druck häufig - und das ist eine neue Entwicklung - aus dem traditionell linksliberalen Milieu. Die Freiheit der Kunst scheint in Gefahr…

Gastgeberin: Stefanie Blumenbecker

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 13.01.2020, 12:05 Uhr.

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