Bereits sein erster Film "Oh Boy" war ein Überraschungserfolg für Jan-Ole Gerster. In schlichtem schwarzweiß zieht ein Junge einen Tag lang durch Berlin, mit dem Ziel eine Tasse Kaffee zu trinken und trifft dabei nicht zuletzt auf sich selbst.

Mit "Lara" hat er nun seinen zweiten Film vorgelegt, der gut auch ein zweiter Teil einer überzeugenden Berlin-Trilogie sein könnte. Denn auch "Lara" spielt an einem Tag im Leben einer sechzigjährigen Senatsangestellten, die ihre Karriere als Pianistin früh aufgab, diese aber bei ihrem Sohn mit drakonischen Methoden förderte. Nun steht dieser vor seinem ersten großen Konzert ... Mit seinem genauen Blick für das Wesentliche und einem still lakonischen Stil gehört Jan-Ole Gerster schon jetzt zu den interessantesten deutschen Filmemachern.

Gastgeber: Ulrich Sonnenschein

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 22.05.2020, 12:05 Uhr.

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