Skeptischer Melancholiker, geistiger Nomade oder Weltbürger mit Berliner Wohnsitz: Wie kein anderer vereinte Joachim Sartorius die Qualitäten eines Diplomaten und Verwaltungsmenschen mit denen eines Intellektuellen und Dichters. Vor 75 Jahren wurde er in Fürth geboren, er wuchs in Tunis auf und lebt heute in Berlin und Syrakus.

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Zum Artikel "Ich kann von der Poesie nicht lassen" | Joachim Sartorius' Leben gehört der Kunst und der Kultur

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Sein Leben gehört der Kunst und der Kultur, in der er sich zum einen schreibend und zum anderen in der Welt unterwegs auf unterschiedlichen politischen Bühnen bewegt hat, ob im diplomatischen Dienst, beim DAAD, im Berliner Senat oder als Generalsekretär des Goethe-Instituts. Von 2000 bis 2011 war er Intendant der Berliner Festspiele.

Er veröffentlichte acht Gedichtbände und ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie verschiedener Anthologien. Für sein Gesamtwerk erhielt er 2019 den August-von-Platen-Preis. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2011 war er im "hr2-Doppelkopf" zu Gast; zum heutigen 75. Geburtstag wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Gastgeberin: Ulrike Schneiberg

Musiktitel dieser Sendung:
- Hüsnü Şenlendirici: Sina Nari
- Anouar Brahem Trio: Aube Rouge a grozny
- Dmitri Schostakowitsch: 3. Streichquartett F-Dur, op. 73, 1. Satz Allegretto / Mandelring Quartett
- Nils Landgren: Song From The Valley

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Joachim Sartorius: "Wohin mit den Augen. Gedichte", Kiepenheuer & Witsch 2021, Preis: 20,- Euro

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Wiederholung eines Gesprächs von 2011.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 19.03.2021, 12:05 Uhr.

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