Im September wurde die Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz zur Dirigentin des Jahres gewählt. Die jährliche Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt vergab diese Auszeichnung an die 33-Jährige und zeichnete sie damit als erst zweite Frau in dieser Kategorie aus. Dafür ist Joana Mallwitz aber auch die Jüngste, die jemals in dieser Kategorie gewonnen hat.

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel Die Dirigentin Joana Mallwitz spricht über ihren Traumberuf.

Podcast Doppelkopf
Ende des Audiobeitrags

Zum ersten Mal stand Joana Mallwitz als Teenagerin am Pult eines Orchesters. Ab da war ihr Berufswunsch klar. Dirigentin will sie werden, das Spiel mit den Klängen ist ihre Welt. 2014 ist sie dann am Ziel: mit 27 Jahren wird sie am Theater Erfurt die jüngste Generalmusikdirektorin in Deutschland. Seit 2018 leitet sie das Opernhaus in Nürnberg.

Joana Mallwitz liebt Partituren, den großen Klang der Oper und fühlt sich vor einem Orchester am richtigen Platz. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Joana Mallwitz von ihrem Werdegang: ganz früh lernte sie Klavier, wurde später Studentin bei Karl-Heinz Kämmerling an der Musikhochschule in Hannover. Am Theater in Heidelberg dirigierte sie ab 2006 nicht nur, sondern lernte alle Bereiche des Hauses kennen. Führung heißt für sie: Überzeugen durch Kompetenz und Authentizität. Sie hat ihren Traumberuf gefunden!

Am kommenden Sonntag, 01. Dezember, dirigiert sie in der Oper Frankfurt die Premiere von Gabriel Faurés Oper "Pénélope".

Gastgeberin: Susanne Pütz

Wiederholung eines Gesprächs vom Februar dieses Jahres.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 26.11.2019, 12:05 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit