Ihr Lebensmotto lautet "Wie Kinder fromm und fröhlich sein." Und das passt wirklich gut zu ihr, der gar nicht so kühlen Norddeutschen. Aufgewachsen ist die immer Freundliche in einem bürgerlich-konservativem Elternhaus in Bad Segeberg. Sie entwickelte sich im Laufe des Studiums während der wilden 1968er Jahre zu einer "sanften feministischen Theologin", wie sie sich selbst beschreibt.

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Zum Artikel Die Theologin Maria Jepsen prangert an, dass immer noch zu wenige Frauen in leitenden Ämtern der Kirche anzutreffen sind

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Sie vermisst die Spiritualität in der evangelischen Kirche, für die katholische Kirche hält sie sich aber für zu rebellisch. 1992 wurde die lächelnde Rebellin erste lutherische Bischöfin der Welt, zuständig für den Sprengel Hamburg. Seit 1968 habe sich viel verändert, sagt sie, es gebe allerdings noch viel zu tun. Sie prangert an, dass immer noch zu wenige Frauen in leitenden Ämtern der Kirche anzutreffen sind. Die Strukturen müssen geändert werden, fordert sie. Vor allem beziehungsfreundlich sollten sie sein. Am Sonntag wird die "Kirchenfeministin" 75 Jahre alt.

Gastgeberin: Andrea Seeger

Wiederholung eines Gesprächs vom April 2018.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 17.01.2020, 12:05 Uhr.

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