45 Jahre lang leitete Martin Lutz die Schiersteiner Kantorei. Noch als Student der Musikwissenschaft trat Martin Lutz 1972 mit 22 Jahren eine Kantorenstelle an und übernahm die Leitung des Chors. Unter seiner Leitung entwickelt sich der Wiesbadener Chor zu einem der bekanntesten Vokalensembles im Rhein-Main-Gebiet.

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Und auch Martin Lutz machte Karriere. Er war Propsteikantor der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für die Propstei Süd-Nassau. Er unterrichtete an den Hochschulen in Frankfurt und Mainz und ist seit 2009 Honorarprofessor an der Mainzer Universität. Neben der Schiersteiner Kantorei leitete er auch das Kammerorchester "Bach-Ensemble Wiesbaden" und das "Barockorchester La Corona Freiburg". Martin Lutz spielt im Ensemble "Parnassi musici", hat CDs aufgenommen, ist Gründer und Künstlerischer Leiter der "Wiesbadener Bachwochen" und des Festivals "Musikherbst Wiesbaden". Zusammen mit Michael Graf Münster gründete und leitet er die BachVespern Frankfurt-Wiesbaden und führte seit 2004 alle Kantaten von Johann Sebastian Bach auf. Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, z.B. 2007 mit der Goethe-Plakette des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Ende 2017 ging der vielseitige Musiker in den Ruhestand. Kurz davor war er im "hr2-Doppelkopf" zu Gast und erzählte von seiner Arbeit, seinem Leben, seinen Erfahrungen. Im Mai dieses Jahres feierte Martin Lutz seinen 70 Geburtstag, aus diesem Anlass wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Gastgeber: Meinolf Bunsman

Wiederholung eines Gesprächs vom November 2017.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 31.07.2020, 12:05 Uhr.

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