Nicht in Wien, nicht in Bonn – nein, in Berlin werden die wohl wichtigsten Werke Ludwig van Beethovens verwahrt: die Handschriften der Neunten Sinfonie und der "Missa solemnis" und noch vieler anderer. Auch Manuskripte von Bach, Mozart, Mendelssohn und Schumann gehören in die Schatzkammer der Staatsbibliothek zu Berlin, deren Musikabteilung Martina Rebmann seit 2008 leitet.

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Zum Artikel Die Musikwissenschaftlerin Martina Rebmann spricht u. a. über ihr Interesse an komponierenden Frauen.

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Die 1661 gegründete Bibliothek gehört zu den größten Einrichtungen ihrer Art weltweit; die bedeutende Sammlung von Musikalien hat mit diesem Alter zu tun: als man im 19. Jahrhundert begann, Manuskripte, Erstdrucke, Briefe, kurz: die Hinterlassenschaften verstorbener Komponisten zu sammeln, standen die Berliner mit Raum und großzügigen Mitteln bereit. Seither hat sich das Bibliothekswesen grundsätzlich gewandelt. Stichwort: Digitalisierung! Zu bloßem Sammeln und Verwahren tritt nun auch die Nutzerfreundlichkeit. Die Kataloge stehen online, und auch die Bestände selbst werden mehr und mehr digitalisiert. Das erleichtert die Recherche und schützt die Originale. Seit ihrem Studium hat sich Martina Rebmann überdies für komponierende Frauen interessiert – auch dies ist heute ein Thema im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeber: Andreas Bomba

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 01.04.2020, 12:05 Uhr.

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