Morgen, am 10. Juli, jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Marcel Proust. Zur kulturellen Distinktion taugt er noch immer, allein die Anspielung auf die Tee-Szene mit der eingetunkten Madeleine schmückt unzählige Feuilleton-Artikel… Und doch haben wohl die meisten Literaturbegeisterten die Lektüre von Prousts "Recherche" nie ganz geschafft.

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Zum Artikel "Distanz ist sehr wichtig, um Nähe herzustellen" | Matthias Altenburg über Marcel Proust

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Wer sich auf Proust mit Haut und Haar einlässt, wird belohnt. So ist es immer wieder zu lesen. Doch so leicht verschlingt man den Stoff eben doch nicht. Der Schriftsteller Matthias Altenburg kennt beides, die Mühen und den Lohn. Auch er hatte seine Anlaufschwierigkeiten. Als es ihm nach wiederholten Anläufen gelang, machte er die Erfahrung des "puren Glücks".

Matthias Altenburg, Autor

Aus Anlass des 150. Geburtstags von Marcel Proust erzählt Matthias Altenburg heute im "hr2-Doppelkopf" von seinen Erfahrungen. Als Leser – nicht als Proust Spezialist. Und er wird eine Brücke bauen für all diejenigen, die sich noch nicht auf die "Suche nach der verlorenen Zeit" gemacht haben.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

Musiktitel dieser Sendung:
- Philippe Léotard: Je chante pour passer le temps
- Franz Josef Degenhardt: Sie kamen mit dem lauen Wind
- George Brassens: La marine

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 09.07.2021, 12:05 Uhr.