Weshalb sind Werke von Goethe, Kafka und Thomas Mann, aber auch die Autobiografie von Hildegard Knef stilistisch hervorragend? Was bedeutet "Stil"? Was sind gute und schlechte Metaphern und wieso ist das Adjektiv „der Spazierstock unter den Wörtern“? Der Publizist und Essayist Michael Maar spürt dem Geheimnis großer Literatur nach, indem er sich mit Fragen des Stils beschäftigt.

In "Die Schlange im Wolfspelz", seinem "Lebenswerk", wie er es nennt, zeigt Michael Maar an vielen Beispielen aus der Literatur, was sie so besonders macht. Das Buch stand 2021 auf der Shortlist für den "Deutschen Sachbuchpreis". Daneben erklärt Michael Maar im "hr2-Doppelkopf", weshalb nur er Bücher in seiner Bibliothek finden kann; er erzählt von seinem Vater Paul Maar, dem bekannten Kinderbuchautor, und wieso sein Onkel, der weltberühmte Kameramann Michael Ballhaus, ihn einst auf die Spur von Thomas Mann gesetzt hat.

Gastgeber: Thomas Plaul

Musiktitel dieser Sendung:
- Keith Jarrett: Prelude and Fugue Nr. 7 (Dmitri Shostakovic)
- Chilly Gonzales: Kenaston
- Johnny Cash and June Carter: Jackson

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Michael Maar: "Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur", Rowohlt 2020, Preis: 34,- Euro

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Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Wiederholung eines Gesprächs vom Oktober 2020.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 02.09.2021, 12:05 Uhr.

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